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Telekom: Mehr Nachhaltigkeit bei Mobiltelefonen
Grüner Smartphone mit Samsung und stärkere Zusammenarbeit mit Fairphone
Die Mobilfunkanbieter setzen sich immer mehr für nachhaltige Mobiltelefone ein. Ende Mai haben Deutsche Telekom, Orange, Telefónica, Telia Company und Vodafone ein neues Nachhaltigkeits-Rating für Mobiltelefone vorgestellt. Dabei geht es um »einheitliche und präzise Informationen« über die Umweltauswirkungen in Zusammenhang mit Herstellung, Nutzung, Transport und Entsorgung von Smartphones und Feature-Phones. Nun werden auch erste Kooperationen mit den Herstellern bekannt gegeben, um bessere Geräte anbieten zu können. So hat die Telekom und Samsung eine strategische Partnerschaft für Nachhaltigkeit angekündigt. Weiterhin verstärken die Deutsche Telekom und der Endgeräte Hersteller Fairphone ihre Zusammenarbeit.

Telekom und Fairphone bauen Zusammenarbeit aus (Bild: Deutsche Telekom)
Grünes 5G Smartphone mit wechselbarem Akku
Telekom und Samsung wollen bis Ende 2022 ein grünes Smartphone entwickeln. Es soll die 5G Technologie unterstützt und nachhaltig gestaltet sein. Dazu zählen eine einfache Reparatur und eine herausnehmbare Batterie. Weiterhin ist Samsung bereits ein Teil des Telekom Handykreislaufs in Deutschland und Polen. In diesem Rahmen kauft die Telekom gebrauchte Telefone zurück, bereitet diese auf und bringt sie wieder im Umlauf. Das Konzept soll erweitert und voraussichtlich im Oktober neu aufgesetzt werden, schreibt die Telekom in ihrer Pressemitteilung. Geplant sei unter anderem, dass Samsung gebrauchte Smartphones in den Kreislauf liefert. Auch soll der Handykreislauf in anderen Ländergesellschaften zum Einsatz kommen.
Telekom und Fairphone bauen Zusammenarbeit aus
Weiterhin hat die Telekom angekündigt, die Zusammenarbeit mit Fairphone auszubauen. Gemeinsam möchten die die beiden Unternehmen nachhaltige Produkte und Angebote vermarkten. Start sind Deutschland und Österreich, weitere Länder hätten Interesse gezeigt.
Aktuell hat die Deutsche Telekom das Fairphone 3+ im Portfolio. Die sieben Module des Fairphone 3+ sowie ein mitgelieferter Schraubendreher ermöglichen eine einfachere Reparatur bestimmter Komponenten. Zudem besteht das Gerät nach Angaben des Herstellers zu 40 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Es wird mit fair gewonnenen Materialien wie Zinn, Wolfram, Kobalt und Fairtrade-Gold hergestellt.
»Unsere Kundinnen und Kunden wünschen sich gesamtheitliche, nachhaltige Angebote. Ein Teil davon ist unser Netz, das zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien beruht. Aber 80 Prozent der Emissionen, die während der Lebenszeit eines Smartphones entstehen, entfallen auf die Produktion. Mit Fairphone als Partner gehen wir einen wichtigen Schritt, um unsere Klimaziele in der gesamten Lieferkette zu erreichen. Deshalb bauen wir die Zusammenarbeit aus«, sagt Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility der Deutschen Telekom.
Quellen: Mitteilung der Telekom