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Telekom kündigt eigene elektronische Patientenakte an
ePA aus einer Hand und Made in Germany
Die Telekom will mit der »souveränen Patientenakte« eine eigene elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Das Unternehmen liefert sowohl die Plattform als auch Anwendungen, die die Krankenversicherungen ihren Kunden zur Verfügung stellen können. Das kündigte das Unternehmen im Rahmen des vierten Future Health Day an.
Die Idee dabei: Die Telekom tritt als Ende-zu-Ende-Anbieter für die elektronische Patientenakte im deutschen Markt auf: Produkt, Plattform und Betrieb kommen vollständig aus einer Hand. Die Patientenakte des Konzerns wird dabei vollständig in Deutschland betrieben. Dabei sollen sämtliche Daten – auch Metadaten – ausschließlich in deutschen Rechenzentren verarbeitet werden, so die Telekom. Dies soll für mehr Vertrauen bei den Nutzern sorgen. Bisherige ePA Plattformen werden unter anderem von IBM und dem Konsortium Bitmarck und RISE realisiert.

Konkrete Details nennt die Telekom noch nicht. Die neue Patientenakte soll unter anderem Schwachpunkte bestehender ePA-Lösungen wie begrenzte Suchfunktionalitäten, fehlende Unterstützung strukturierter Daten oder unzureichende Forschungsmöglichkeiten adressieren. Das System soll modular und skalierbar und damit für kommende Erweiterungen und Innovationen vorbereitet sein.
Weiterhin will die Telekom die neue Patientenakte in das bestehende digitale Gesundheitsökosystem des Unternehmen einbinden. So sind Verknüpfungen mit Diensten wie Digitale Identitäten, dem Kommunikationsdienst TI-Messenger und künftigen digitalen Versichertenservices möglich. Dadurch sollen Krankenkassen ihre digitalen Leistungen schrittweise erweitern und aktualisieren können, ohne auf verschiedene Insellösungen setzen zu müssen. Die Lösung befindet sich zurzeit im Zulassungsverfahren der gematik.
Quelle: Mitteilung der Telekom
