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Am 11 Februar ist Europäischer Tag des Notrufs 112
Aktuelle Zahlen und neue Funktionen für den Notruf
Am 11. Februar macht der Europäische Tag des Notrufs auf die europaweit gültige Rufnummer 112 aufmerksam. Passend dazu haben die Mobilfunkanbieter aktuelle Zahlen zur Nutzung der Notrufdienste veröffentlicht. Außerdem gibt es neue Funktionen für den Notruf.

Am 11. Februar ist Europäischer Tag des Notrufs 112
Jeden Tag werden in Deutschland Zehntausende Notrufe über die Nummern 112 und 110 abgesetzt. Die Mehrheit der Notrufe geht über das Mobilfunknetz.
Mehrheit der Notrufe geht über das Mobilfunknetz
Im Jahr 2025 gingen 31,5 Millionen Notrufe über das Netz der Deutschen Telekom ein. Der größte Teil aller Notrufe in Deutschland läuft über das Telekom-Netz. 72 Prozent aller Notrufe erfolgen über das Mobilfunknetz, 28 Prozent über das Festnetz. Allein 15,3 Millionen Notrufe kamen aus dem Netz der Deutschen Telekom. Auch hier zeigt sich der Trend zum Mobilfunk: 62 Prozent dieser Anrufe wurden mobil getätigt, 38 Prozent über das Festnetz.
Aus dem Mobilfunknetz von O2 Telefónica wurden im Jahr 2025 knapp 4,7 Millionen Notrufe an die 112 abgesetzt. Vodafone meldet lediglich, dass die Zahl der unbeabsichtigten »Notrufe aus der Hosentasche« drastisch auf unter fünf Prozent der Notrufe zurück gegangen sei.
35 Jahre EU-weite Notrufnummer 112
Die 112 war in Deutschland bereits seit den 1970er Jahren gebräuchlich. Für die europaweite Nutzung wurde sie 1991 beschlossen: Der Rat der Europäischen Gemeinschaften fasste am 29. Juli 1991 den Beschluss zur Einführung einer einheitlichen europäischen Notrufnummer 112. Über die 112 können Menschen in 27 EU-Staaten und weiteren Ländern Rettungsdienst und Feuerwehr erreichen.
eCall-Zahlen weiter auf hohem Niveau
Inzwischen ist die 112 mehr als ein reiner Sprachanruf: Smartphones können den Leitstellen automatisch genaue Standortinformationen der Hilferufenden per AML-Technologie (Advanced Mobile Location) übermitteln. Bei einem Autounfall sendet die neue automatische Fahrzeugnotrufe (eCall) wichtige Informationen wie Fahrzeug- und Positionsdaten parallel zum Gespräch an die Leitstelle. Im Jahr 2025 registrierte zum Beispiel die Telekom nach eigenen Angaben rund 155.000 eCalls in ihrem Netz.
Neue Funktionen für den Notruf
Die Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom und O2 Telefónica haben Ende Januar 2026 das neue Auto-Notrufsystem »Next Generation Emergency Call« (NG eCall) in ihren Netzen gestartet. Die Verbindung wird über das 4G-(LTE)-Netz und perspektivisch über das 5G-Netz hergestellt.
Neben NG eCall sind auch weitere Neuerungen für den Notruf geplant. So will die Telekom die textbasierte Kommunikation in Echtzeit (Real Time Text, RTT) ermöglichen. Der Dienst ist bereits im Netz verfügbar und soll ab 2027 auch in den auf Leitstellen genutzt werden können.Vodafone will die Notruf-Ortung via AML jetzt schrittweise auch für den Polizeiruf 110 einführen. Die technische Grundlage steht im Mobilfunk-Netz bereit. Und mindestens 13 Bundesländer haben bereits verkündet, dass sie die rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung geschaffen oder bereits den (Probe-)Betrieb gestartet haben: Schleswig-Holstein, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Niedersachsen, Sachsen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen und Hamburg. Weitere Länder befinden sich in Prüfung oder Vorbereitung, so Vodafone weiter.
Quellen: Mitteilung der Telekom, Vodafone und O2 Telefónica