Newsticker
- Bundesnetzagentur: Neue Anwendung zur Überprüfung der Mindestversorgung
- Samsung schließt Partnerschaft mit der Deutschen Bank
- M-net bietet Glasfasertarife ab unter 10 Euro pro Monat an
- Probealarm: Landesweiter Warntag am 12 März 2026
- FRITZ!Smart Thermo 303: Neuer Heizkörperthermostat vorgestellt
- O2 Telefónica bietet Onlineschutz jetzt auch für Prepaid-Kunden an
- Umfrage: Das Smartphone wird 180 Minuten pro Tag genutzt
- FRITZ!Box 6825 4G ab sofort erhältlich
- Smartphones der neuen Xiaomi 17 Serie vorgestellt
- Ay Yildiz erhöht Datenvolumen in mehreren Tarifen
O2 Telefónica und Ericsson erneuern Kernnetz-Partnerschaft
Neue 5G-Funktionen und Software-Upgrade im laufenden Betrieb
O2 Telefónica und Ericsson verlängern ihre Partnerschaft im Bereich des Mobilfunk-Kernnetzes. Das gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. O2 Telefónica setzt im Kernnetz bereits seit 2020 auf das 5G Dual-Mode-Kernnetz von Ericsson. Dieses Kernnetz ist laut Mobilfunkanbieter dafür verantwortlich, alle Mobilfunksignale der rund 45 Millionen Kunden von O2 Telefónica über 5G Standalone-, 5G Non-Standalone- sowie mit 4G/LTE- und 2G/GSM-Diensten zu verarbeiten. Neben der Verlängerung der Zusammenarbeit haben die Unternehmen auch vereinbart, gemeinsam neue Kernnetzfunktionen zu entwickeln und im Netz zu implementieren.

5G Standalone-Server im Münchner Rechenzentrum von Telefónica Deutschland / o2 (Symbolbild) (Bild: Telefónica Deutschland / o2)
o2 Telefónica betreibt ihr Kernnetz auf der Cloud-Infrastruktur von Ericsson. Parallel zum Ericsson-Kernnetz betreibt O2 Telefónica ein neues 5G-Cloud-Kernnetz mit Technologien von Nokia und Amazon Web Services (AWS). Der 5G Cloud Core ist in der ersten Phase für eine Kapazität von bis zu einer Million Kunden ausgelegt.
Die Cloud-Lösung soll die Einführung von neuen Funktionen im Mobilfunknetz vereinfachen. So haben O2 Telefónica und Ericsson erfolgreich das erste In-Service-Software-Upgrade (ISSU) im sogenannten User Plane des 5G-Kernnetzes durchgeführt. Das User Plane überträgt den Datenverkehr des Netzes. In-Service-Software-Upgrades ermöglichen es den Netzbetreibern, ihre Software im Kernnetz zu aktualisieren, ohne dass sie dafür den Betrieb in einzelnen Teilen des Netzes unterbrechen oder Datenverkehr umleiten müssen. Upgrades seien dadurch während des laufenden Netzbetriebs und bei voller Datennutzung möglich, erklären die beiden Unternehmen. Gleichzeitig reduziere sich der Bedarf an manuellen Eingriffen.
o2 Telefónica und Ericsson arbeiten zudem daran, den Prozess der Software-Einführung kontinuierlich zu automatisieren, etwa durch Continuous Integration und Continuous Delivery (CI/CD). Damit verbessern sie die Flexibilität und Markteinführungszeiten für neue Dienste und erhöhen die Effizienz des Netzes, so die Unternehmen weiter. Neue Funktionen können so noch schneller und ohne Wartungsunterbrechungen eingeführt werden, so Mallik Rao, Chief Technology & Information Officer (CTIO) von O2 Telefónica.
Der Dual-Mode-5G-Core von Ericsson versorgt fast 50 Prozent der weltweit aktiven 5G-Standalone-Netze. Ende 2023 kam der Dual-Mode-5G-Core von Ericsson bereits in mehr als 40 Mobilfunknetzen weltweit zum Einsatz.
Quellen: Mitteilungen von O2 Telefónica und Ericsson
