Newsticker
- waipu.tv und WOW als Jahrespaket zum reduzierten Preis
- EWE setzt auf das Netz von Telefónica Deutschland
- Hurricane Festival live und kostenlos bei MagentaTV
- 1&1 Versatel und Stadtwerke Lübeck Digital schließen Open-Access-Kooperation
- MagentaTV zeigt WM 2026 Spiele mit Dolby Vision und Dolby Atmos
- congstar Prepaid Aktion: Mehr Daten zum gleichen Preis
- Telefónica Deutschland testet Satelliten-Mobilfunk
- Bundesnetzagentur veröffentlicht Jahresbericht Telekommunikation 2025
- Vodafone aktualisiert die mobile TV-App
- Aldi Talk startet Daten-SIM für flexibles Internet
Ausbau des Glasfasernetzes in München wird fortgesetzt
SWM und M-net erschließen weitere Stadtgebiete mit Glasfaser
Die Stadtwerke München (SWM) und Glasfaseranbieter M-net erweitern das laufende Glasfaser-Ausbauprojekt in München um zusätzliche Netzabschnitte. In den kommenden zwei Jahren planen die beiden Unternehmen, zusätzliche 20.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit FTTB/H zu erschließen. So sollen weitere Gebäude entlang der Balanstraße, in Laim-Mitte, in Bogenhausen-Ost und in Lerchenau-West mit Gigabit-Anschlüssen versorgt werden, teilten die beiden Unternehmen mit.

FTTB/H-Glasfaserausbau in München: SWM und M-net erschließen weitere Stadtgebiete bis 2023 (Bild: M-net)
Der gemeinsame Glasfaserausbau von SWM und und ihrer Telekommunikationstochter M-net läuft bereits seit 2010. Stand heute seien nach Angaben der Unternehmen bereits gut 630.000 Haushalte an das Glasfasernetz angebunden. Bei Abschluss des nun erweiterten Ausbaus im Jahr 2023 sollen es rund 650.000 werden.
In München übernehmen die SWM das Verlegen der passiven Glasfaserinfrastruktur, während M-net die aktive Netztechnik installiert und das Netz mit Telekommunikations- und Mediendiensten betreibt. So stehen für private Nutzer Fernseh-, Telefon- und schnelle Internetanschlüsse bis in den Gigabitbereich zur Verfügung. Unternehmen erhalten Standortanbindungen mit noch deutlich höheren Bandbreiten.
Die Gebäude im Ausbaugebiet werden durch SWM und M-net in Absprache mit den Eigentümern bevorzugt in der Anschlussvariante FTTH (Fiber-to-the-Home) erschlossen. Bei dieser Technologie werden die Glasfaserleitungen direkt bis in die einzelnen Wohnungen oder Büros geführt. Eine Umwandlung der optischen Lichtimpulse in elektrische Datensignale zur Weiterleitung über das herkömmliche Telefonnetz im Haus ist dann nicht mehr notwendig. M-net setzt auch auf Open Access; das heißt: Die Glasfasernetze des Unternehmens stehen auch anderen Telekommunikationsanbietern zur Versorgung ihrer Kunden offen.
Sondererschließung im Wohngebiet Fasanerie
Im Zuge des Glasfaserausbaus 2021 wurde außerhalb der laufenden Planung auch ein bislang nur schlecht erschlossenes Wohngebiet in der Fasanerie im Münchner Nordwesten an das Glasfasernetz angebunden, schreibt M-net weiter. Hier hatte sich eine Bürgerinitiative seit Jahren für eine Glasfaseranbindung stark gemacht. Nachdem andere Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen abgewunken hatten, haben die SWM und M-net im Laufe des Jahres eine Möglichkeit gefunden, das teilweise mit Bandbreiten unter 10 MBit/s unterversorgte Gebiet ans Münchner Glasfasernetz anzuschließen. Voraussetzung hierfür war eine finanzielle Beteiligung der Hauseigentümer an den Baukosten.
»Über 80 Haushalte rund um die Siedlung Kerbelweg verfügen jetzt auch endlich über schnelle Internetanschlüsse«, sagt der Koordinator der Initiative Carsten Wreth. »Der Weg dahin war nicht ganz einfach, aber mit einer fairen Beteiligung an den Erschließungskosten von 3.000 bis 4.000 Euro pro Gebäude haben wir es dennoch geschafft. Für uns ist das eine wichtige Investition in die Zukunft«.
Quelle: Mitteilung von M-net