Newsticker
- Vodafone CallYa Jahrespaket M mit mehr Datenvolumen
- Umfrage: 5 Prozent reinigen das eigene Smartphone täglich
- Umfrage: Diensthandy wird zum Standard
- Ay Yildiz Prepaid-Tarife jetzt auch mit Unlimited on-Demand Option
- MagentaTV: Angebote für türkische Fußball-Fans bei der FIFA WM 2026
- Telekom nimmt im Februar 69 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb
- Telefónica Deutschland baut mehr als zwei neue Mobilfunkstandorte pro Tag
- NetDüsseldorf und 1&1 Versatel vereinbaren Kooperation
- Telekom baut im Februar 80.000 neue Glasfaseranschlüsse
- Samsung stellt Galaxy A57 5G und A37 5G vor
Telefónica O2 startet im Sommer 2021 mit 5G SA
Doppelte 5G-Geschwindigkeit im O2 Netz dank Frequenzbündelung
Telefónica / O2 will im Sommer 2021 mit 5G Stand-Alone (5G SA) hierzulande starten. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Damit werden die Pläne für das schnellere Netz etwas konkreter. Bisher hat der Mobilfunknetzbetreiber nur 2021 für den Start von 5G Standalone-Netz genannt. Auf dem Weg zum 5G Standalone-Betrieb, bei dem das 5G-Netz ohne eine 4G-Infrastruktur als Basis auskommt, arbeitet Telefónica Deutschland an weiteren Techniken, um die Datenübertragung über das neue Mobilfunknetz zu beschleunigen.

Doppelte 5G-Geschwindigkeit im O2 Netz dank Frequenzbündelung (Bild: Telefónica Deutschland)
Aktuell arbeite Telefónica Deutschland an der Frequenzbündelung (»Carrier Aggregation«) im eigenen 5G-Netz. Damit sollen sich die Geschwindigkeiten verdoppeln lassen, so der Anbieter. Telefónica / O2 habe im ersten Schritt eine 5G-Mobilfunkanlage am Münchner Helene-Mayer-Ring 10 unweit des O2 Towers mittels Carrier Aggregation erweitert. Weitere Standorte im Bundesgebiet sollen folgen. Damit Kunden über die normale 5G-Versorgung hinaus die Vorteile der 5G-Frequenzbündelung erleben können, benötigen sie ein Smartphone, das diese Technik unterstützt. Der Mobilfunkanbieter nennt hier beispielsweise das Xiaomi Mi 11 5G.
Aktuell verwendet Telefónica / O2 für das 5G-Netz ausschließlich Frequenzen bei 3600 MHz. Während niedrige Frequenzen bei 700 MHz gut geeignet sind für eine 5G-Versorgung im ländlichen Raum, unterstützen Frequenzen bei 3600 MHz sehr datenintensive Anwendungen auf kurzer Distanz sowie die Versorgung innerhalb von Gebäuden. Mit 700 MHz sowie 1800 MHz sollen in Zukunft weitere Frequenzen hinzu kommen.
Und wie sieht es bei den anderen Mobilfunkanbietern aus? Vodafone bietet bereits seit Mitte April 5G-Standalone im Live-Netz an. Telekom testet seit Februar 5G Standalone (5G SA) in Garching bei München.
Quelle: Mitteilung von Telefónica Deutschland