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Gigaset-Smartphones: Schad-Software los werden
Hersteller empfiehlt Zurücksetzen der Geräte
Seit Anfang April beklagen Nutzer von Gigaset-Smartphones über Probleme mit den Geräten. Grund sollen schadhafte Apps sein, die vor allem auf ältere Geräte gelangt sind. Der Hersteller hat weitere Informationen dazu veröffentlicht, die wir hier zusammenfassen.

Nach Angaben von Gigaset sollen vor allem ältere Smartphones wie GS100, GS160, GS170, GS180, GS270 (plus) sowie GS370 (plus) betroffen sein. Auf diese Geräte soll Schadsoftware gelangt sein. Zur Erklärung der Ursache schreibt Gigaset:
»Durch einen kompromittierten Server eines externen Update-Service-Providers sind schadhafte Apps auf einige Smartphones älterer Baureihen gelangt. Dies geschah nicht im Rahmen eines von Gigaset zur Verfügung gestellten Firmware/System-Updates.«
Gigaset habe in Zusammenarbeit mit dem Update-Service-Provider noch am Tag nach der Erstmeldung sichergestellt, dass seitens des kompromittierten Servers keine weiteren Smartphones infiziert werden. Auch arbeite das Unternehmen eng mit IT-Forensikern und den zuständigen Behörden zusammen.
Nun gilt es, bei betroffenen Nutzern die unerwünschten Apps auf den Gigaset-Samrtphones wieder zu beseitigen. Zwischenzeitlich hatte der Hersteller einen Lösungsvorschlag gemacht, der bei einigen Kunden jedoch nicht funktioniert hat. Nun empfiehlt der Gigaset den betroffenen Kunden die vollständige Löschung des Geräts durch das Zurücksetzen in den Werkszustand. Auch sollen Daten, die sich auf einer im Smartphone eingebrachten Speicherkarte befinden, ebenfalls vorher gelöscht werden. Anschließend soll die Speicherkarte formatiert werden.
Durch das zurücksetzen des Smartphones in den Werkszustand sollen sämtliche schadhaften Apps aus dem Speicher entfernt werden. Zu beachten ist, dass dabei auch die persönlichen Daten und Apps gelöscht werden. Zumindest für die eigenen Daten sollte am Besten eine Sicherung (Backup) existieren.
Die genaue Vorgehensweise, auch abhängig von der Android-Version, erklärt Gigaset im eigenen Blog-Beitrag. Bei Problemen können Kunden sich auch an den Gigaset Kundendienst wenden, heißt es weiter.
Quelle: Gigaset