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Aus Unitymedia WifiSpots werden nun Vodafone Homespots
Insgesamt 4 Millionen Vodafone-Hotspots in Deutschland
Nach dem Zusammenschluss von Vodafone und Unitymedia werden nun auch WLAN-Hotspos des Kabelnetzbetreibers in die Vodafone-Infrastruktur integriert. So wurden jetzt rund 1,4 Millionen »Unitymedia WifiSpots« in »Vodafone Hotspots« umbenannt, teilte Vodafone am Dienstag mit. Damit können Vodafone-Kunden ab sofort in einem bundesweiten Netz aus 4 Millionen WLAN-Hotspots mobil im Internet surfen.

Vodafone-Kunden können ab sofort in einem bundesweiten Netz aus 4 Millionen WLAN-Hotspots mobil im Internet surfen (Bild: Vodafone)
Kostenlose Nutzung für teilnehmende Kabel-Kunden
Wer einen Kabel-Anschluss in Verbindung mit einem Internet-Tarif hat und den Homespot-Service aktiviert, kann das bundesweite WLAN-Angebot ohne Zusatzkosten unterwegs an allen anderen Vodafone Homespots nutzen. Dazu muss der Kunde im jeweiligen Kunden-Center einmalig seine Zugangsdaten festlegen. Wer einmal mit Smartphone, Tablet oder Notebook im WLAN angemeldet ist, wird auf Wunsch automatisch mit jedem Vodafone Homespot in Reichweite verbunden. Außerdem ist dann der Zugang an den rund 6.000 öffentlichen Vodafone-Hotspots auf Straßen und Plätzen sowie in Hotels, Cafés und Restaurants möglich.
Kabel-Kunden, die selbst keinen WLAN-Hotspot anbieten, sowie alle anderen Interessenten können Stunden-, Tages-, Wochen- und Monatstickets für den WLAN-Zugang kaufen. Die Tickets gelten dann im gewählten Zeitraum für alle 4 Millionen WLAN-Hotspots von Vodafone – ohne Volumen-Begrenzung für das Gerät, mit dem sie gekauft wurden. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine WLAN-Hotspot-Flat zu buchen. Diese kann auch mit drei zusätzlichen Logins für weitere Familienmitglieder oder gleichzeitiges Surfen mit mehreren Geräten genutzt werden. Vodafone weist darauf hin, dass dieses Angebot im ehemaligen Unitymedia-Netz in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg allerdings noch nicht verfügbar ist.
So funktionieren die Homespots
Ein Großteil von WLAN-Hotspotsvon Vodafone sollen WLAN-Zugänge von Vodafone-Kunden für andere sein. Wie Vodafone erklärt, werde die gebuchte Bandbreite des Kunden-Anschlusses dadurch nicht geringer und der Hotspot sei komplett vom eigenen Netz getrennt.
Die Kabel-Router, die Vodafone seinen Kunden überlässt, stellen zwei drahtlose Netzwerke gleichzeitig bereit. Ergänzend zum privaten WLAN-Netz des Kunden erscheint eine zweite WLAN-Kennung Hotspot mit dem Namen »Vodafone Hotspot«. Beide Netze seien technisch komplett unabhängig voneinander, erklärt Vodafone. Der öffentliche Teil läuft getrennt vom privaten Netzwerk und dessen Nutzung hat auch keinen Einfluss auf die gebuchte Surfgeschwindigkeit des Kunden. Jeder Kunde habe zudem stets die Möglichkeit, den Vodafone Homespot auf dem von ihm genutzten Gerät im Kundencenter zeitweise oder vollständig zu deaktivieren.
Als Teilnehmer des Homespot-Service verbinden sich die Nutzer über die »Vodafone Hotspot« WLAN-Kennung. Die WLAN-Kennung »Vodafone Free WiFi« wird auf öffentlichen Hotspots ausgestrahlt und kann von jedermann mindestens 30 Minuten pro Kalendertag gratis genutzt werden.
Unitymedia hat sein WifiSpot-Angebot 2016 in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg eingeführt. Vodafone startete sein HomeSpot-Angebot bereits 2013.
Quelle: Mitteilung von Vodafone
