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Telekom: Datenverbrauch an Karneval auf Rekordniveau
Insgesamt 2 Millionen Gigabyte Daten über Karneval im Telekom-Netz
Ob beim Straßenkarneval, im Festzelt oder in der Kneipe – in diesem Jahr haben Millionen Menschen besonders viele Karnevalsmomente per Smartphone geteilt. Die Telekom hat in ihrem Mobilfunknetz einen neuen Rekord verzeichnet: In den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf, Bonn, Mainz und Aachen flossen zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag insgesamt 2 Millionen Gigabyte durch das Mobilfunknetz der Telekom. 54 Prozent des Datenverkehrs liefen dabei über das 5G-Netz.

Datenbilanz Karneval 2026 (Bild: Deutsche Telekom)
Beim mobilen Datenverbrauch ist Köln die unangefochtene Karnevalshochburg: Mit 884.000 Gigabyte führt die Domstadt das Städteranking des mobilen Datenverbrauchs auch in der diesjährigen Karnevalssaison wieder an. Auf den weiteren Rängen folgen Düsseldorf mit 484.000 Gigabyte und Bonn mit 276.000 Gigabyte. Auf Platz vier und fünf befinden sich Mainz mit 169.000 Gigabyte und Aachen mit 152.000 Gigabyte. Über alle Städte hinweg sind am meisten Daten am Karnevalsfreitag durchs Netz geflossen, nicht etwa an Weiberfastnacht oder Rosenmontag.
Besucherströme: Jecken reisen aus ganz NRW nach Köln
Interessant ist auch die Auswertung der Daten. So vermeldet die Telekom deutliche Besucherströme nach Köln: Über die Hälfte der Karnevalisten in der Kölner Altstadt reisten aus dem Umland von NRW an. Trotz der traditionellen Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf: Die Mobilfunkdaten der Telekom zeigen laut Unternehmen, dass fast 50 Prozent mehr Karnevalisten aus Düsseldorf lieber beim Straßenkarneval in Köln dabei waren, als umgekehrt. In Köln war auch der Anteil der Besucher aus dem Rhein-Erft-Kreis und Bonn besonders hoch.
Auch internationale Gäste mischten sich in allen Karnevalshochburgen unter die Feiernden: knapp ein Drittel des Datenverkehrs geht auf »Roamer« zurück – das heißt durch Nutzer aus fremden Netzen. Die meisten Karnevals-Touristen kamen aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien.
Beim Blick auf die Karnevalshotspots in Köln zeigen sich deutliche Unterschiede in der Demografie der Feiernden: An der Zülpicher Straße dominierte das junge Publikum, insbesondere Menschen zwischen 20 und 29 Jahren. Dagegen war die Besuchergruppe rund um Heumarkt und Alter Markt mit dem höchsten Anteil zwischen 50 und 59 Jahren deutlich älter.
Während des Karnevals war in allen Hochburgen Instagram die meistgenutzte Smartphone-App, gefolgt von YouTube, TikTok und Facebook.
Quelle: Mitteilungen der Telekom