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Vodafone baut 5G-Kernnetz in Deutschland mit Ericsson Technologie
Vertrag für die kommenden fünf Jahre unterzeichnet
Vodafone baut das 5G-Kernnetz in Deutschland mit Technologie von Ericsson. Die beiden Unternehmen haben einen entsprechenden Vertrag für die kommenden fünf Jahre unterzeichnet. Das gaben Vodafone und Ericsson am Donnerstag bekannt. Die Zusammenarbeit umfasst den kompletten Ausbau vom 5G-Kernnetz für die Übertragung von Daten. Im LTE-Kernnetz ist Ericsson bereits der Infrastruktur-Partner von Vodafone Deutschland.

Vodafone Deutschland baut das 5G-Kernnetz mit Ericsson Technologie (Bild: Vodafone)
Das Kernnetz ist im Mobilfunk die zentrale Schaltstelle für die Datenverarbeitung und Übermittlung. Für 5G Standalone wird der 5G-Funk auf eine komplett eigenständige Infrastruktur umgestellt. Diese ermöglicht dann neben deutlich höheren Bandbreiten auch sehr niedrige Latenzzeiten und Network Slicing, also das Bereitstellen von Teilnetzen mit garantierten Bandbreiten für Spezialanwendungen. Gleichzeitig wird 5G durch die Umstellung im Kernnetz völlig unabhängig von der bestehenden LTE-Infrastruktur.
Das erste 5G-Kernnetz in Deutschland hat Vodafone im April in Betrieb genommen. Damit startete Vodafone gemeinsam mit Ericsson das kommerzielle 5G-Standalone Netz. Dafür ist das erste 5G Rechenzentrum in Frankfurt am Main ans Netz gegangen. Weitere 5G-Rechenzentren in Berlin und München sollen zeitnah folgen. Der Ausbau im Kernnetz für die Datenübertragung erfolgt künftig komplett mit Ericsson. Auch in Großbritannien setzt Vodafone im 5G-Kernnetz auf die Zusammenarbeit mit Ericsson.
Quelle: Mitteilungen von Vodafone und Ericsson
