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Telekom will ein Fünftel der Shops schließen
Neuausrichtung des Privatkunden-Vertriebs
Die Deutsche Telekom will ihren Privatkunden-Vertrieb in Deutschland neu aufstellen. Dabei will das Unternehmen bundesweit mehrere seiner Shops schließen und sich mehr auf Online-Handel konzentrieren.

Wie die Telekom am Dienstag mitteilte, sollen 99 von derzeit 504 Telekom Shops geschlossen werden. Damit reagiert das Konzern auf die aktuellen Tendenzen: Die Kundenfrequenz im stationären Einzelhandel sei generell rückläufig, gleichzeitig steige der Online-Umsatz, so die Telekom. Die Schließung der Shops ist dabei nur ein Teil des Gesamtprogramms. So will die Telekom die Strukturen und Abläufe im Vertrieb anpassen, die Online-Plattform optimieren und auch das Zusammenspiel von stationären und digitalen Kanälen verbessern.
Die Telekom will schon weiter an ihrer bundesweit eigenen Shop-Infrastruktur mit persönlicher Beratung und dem individuellen Kundenkontakt festhalten. Wie das Unternehmen schreibt, sollen die meisten Kunden (86 Prozent) trotz Shops-Schließungen einen Telekom Shop in weniger als 20 Kilometern erreichen können. zudem will die Telekom auf Partner im Fachhandel setzen und dort die »magenta« Formate ausweiten.
Auch Telekom-Mitarbeiter müssen sich auf Änderungen einstellen. Denn im Rahmen der geplanten Maßnahmen sollen auch Stellen abgebaut werden. Die Telekom betont, dass der Stellenabbau sozialverträglich erfolgen soll. Entsprechende Sozialpläne seien bereits vereinbart worden. Zudem seien betriebsbedingte Beendigungskündigungen ausgeschlossen.
Die organisatorischen Neuerungen sollen bereits zum 1. Juli 2020 umgesetzt werden. Die gesamte Umstellung will die Telekom bis Ende 2021 abschließen.
Quelle: Mitteilung der Telekom
Bild: Deutsche Telekom
